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Geflügelpest in weiterer Hobbygeflügelhaltung festgestellt – Aufstallungsgebiet wird erweitert

Nachdem in der  37. Kalenderwoche die Geflügelpest auf einem Hof in Emmelsbüll-Horsbüll ausgebrochen war, wurde sie am 20.09. auch in einem Betrieb in Risum-Lindholm festgestellt.

In einem weiteren Betrieb im nördlichen Nordfriesland wurde das Geflügelpest-Virus H5N1 festgestellt. Von den 29 Gänsen der betroffenen Haltung in Risum-Lindholm waren mehrere Tiere innerhalb kurzer Zeit verstorben. Am 20. September wurden alle verbliebenen Tiere der Geflügelhaltung getötet.

Um ein Überspringen der Geflügelpest auf weitere Nutztierbestände zu verhindern, hat das Veterinäramt des Kreises eine Schutzzone mit einem Radius von rund drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Radius von rund zehn Kilometern eingerichtet. Die neue Überwachungszone überschneidet sich mit der bereits bestehenden Überwachungszone des Ausbruchs in Emmelsbüll-Horsbüll vom 13. September 2022. Über eine interaktive Landkarte auf der Internetseite des Kreises können Tierhalter  selbst überprüfen, ob und in welchen Restriktionszonen sich ihre Tierhaltung befindet (interaktive Karte).

Eine entsprechende Allgemeinverfügung samt Landkarte wurde unterwww.nordfriesland.de/amtsblatt veröffentlicht.

Im Bereich der Schutzzone und der Überwachungszone ist Geflügel (außer Tauben) unverzüglich aufzustallen. Die Details und weiteren Vorgaben sind in der Allgemeinverfügung festgelegt. Geflügelhalter in den Schutzzonen werden in den nächsten Tagen durch Mitarbeiter des Veterinäramtes kontaktiert.

22.09.2022