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Projekt "Wir sind Südtondern"

Ziel: Stärkung des "Wir-Gefühls" im Amtsbereich

Am 8. Juli 2022 fand im Amt Südtondern in Anwesenheit des Amtsdirektors Dr. Sappert, des Amtsvorstehers Ingo Böhm und Vertreter*innen der heimischen Presse ein Termin zur Vorstellung der durch die Koordinierungsgruppe aufgegriffenen Thematik zur Stärkung des „Wir Gefühls“ unter dem Motto „Wir sind Südtondern“ statt. Im Vorfeld dieses Pressegespräches erfolgte eine Klausurtagung mit Mitgliedern des Amtsausschusses, deren Ergebnisse hier präsentiert und nähere Inhalte in diesem Zusammenhang auch bekannt gegeben wurden.

Das Projekt „Wir sind Südtondern“ resultiert aus einer Initiative des damaligen Amtsvorstehers Peter Ewaldsen, die zur Implementierung einer sog. Koordinationsgruppe anlässlich des 10jährigen Bestehens des Amtes Südtondern im Jahr 2018 führte.
Anlässlich dieses Jubiläums „10 Jahre nach Amtsgründung des Amtes Südtondern“, das mit 600 km² Fläche, 40 000 Einwohnerinnen und Einwohnern und 29 Gemeinden plus der Stadt Niebüll das größte Amt in Schleswig-Holstein darstellt, wurde die Idee geboren, Gemeinschaftsgefühl des aus den ehemaligen Ämtern gebildeten neuen Amtes zu stärken und ein „Wir Gefühl“ zu entwickeln.
Ziel war es, dabei auch zu einer neuen Art von interkommunalen Zusammenarbeit zu gelangen.

„Wir sind Südtondern“ erhielt den Startschuss mit einem Filmprojekt – das die Besonderheiten der gesamten großen Region darstellte und öffentlichkeitswirksam herausarbeitete. „Dieses Filmprojekt stieß auf überregionales Interesse, wurde auch in den heimischen Kinos gezeigt und war ein Meilenstein auf dem Weg zur regionalen Identifikation 10 Jahre nach Amtsgründung“, so Amtsvorsteher Ingo Böhm anlässlich des Pressegespräches, der als Nachfolger von Peter Ewaldsen gleich mit seinem Amtsbeginn 2019 dieses Projekt aufgegriffen und die Arbeit der Koordinierungsgruppe konsequent weitergeführt hat.

Die Klausurtagung, die pandemiebedingt verschoben werden musste, konnte endlich am 10.06.2022 in der Nordsee Akademie stattfinden – Klausurtagung auch deshalb, um die 54 Mitglieder des Amtsausschusses, die sich max. 4-5 mal im Jahr zu mit Sachthemen beladenen Sitzungen treffen, näher zusammen zu bringen und Ideen oder Lösungen zu entwickeln.
„Dieses Filmprojekt und die Größe, Vielfalt der Region“ waren laut Dr. Sappert heute unter anderem auch eine Motivation, sich zu bewerben für das größte Amt in Schleswig-Holstein und an der Gestaltung und den Zielen weiterzuarbeiten, als Verwaltung mitzugestalten. „Jede Gemeinde stehe für sich und dennoch zeichne sich die Region durch Zusammenarbeit, Solidarität und gute Netzwerke aus“, so Dr. Sappert

„Wir sind Südtondern – Das sind wir – Das machen wir – das können wir!“
Man könnte es im Hinblick auf die erreichten Ergebnisse noch um den Satz erweitern: „Das wollen wir!“ Denn dieser gemeinsame Wille war Ziel und Auftrag der Klausurtagung in der Nordsee Akademie, die professionell moderiert wurde von Dr. Henrik Sproedt, der als „Impulsgeber“ von Prozessen für die einzelnen Arbeitsgruppen auftrat.
- Wo sind die Stärken und Schwächen in den Gemeinden?
- Wie können die Gemeinden besser zusammenarbeiten?
- Wo sind die Potenziale?
- Wo gibt es schon kommunale Verbindungen?
- Wie können bisherige Prozesse optimiert werden
- Welche Entwicklungen sind möglich?
Die Ergebnisse daraus werden nun anlässlich des Pressegespräches präsentiert, um auch die Öffentlichkeit zu informieren, mitzunehmen und zu beteiligen in dem Prozess, der aus der Politik des Amtes Südtondern angestoßen wurde und nun mit Sachthemen belegt und konkret weiterentwickelt wird. Dabei soll das Amt Südtondern Impulse geben und noch besser, kundenfreundlicher und auch effizienter werden, so die einmütigen Erläuterungen dazu von Amtsvorsteher Böhm und Amtsdirektor Dr. Sappert, die sich in ihren Rollen als Vertreter der Politik für das Amt und als Verwaltungsspitze durchaus unterscheiden und im Wirken zum Wohle des Amtes an einem Strang ziehen, so beide einmütig in ihrem Statement.

Nach der Klausurtagung, so Amtsvorsteher Böhm, gab es ausnahmslos positive Rückmeldungen zur allgemeinen Arbeitsatmosphäre, zum Arbeitsprozess, zum themenzentrierten Arbeiten. Ganz konkret, so Amtsvorsteher Ingo Böhm, geht es inhaltlich darum, was die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Gemeindevertretungen in ihren Gemeinden bewegt.

Wichtig ist und bleibt dabei ein gutes Zusammenwirken von Politik und Verwaltung, so Dr. Sappert in seinen Ausführungen. Ein Impulsvortrag, den Dr. Sappert als Amtsdirektor anlässlich der Klausurtagung gehalten hat, machte dieses Zusammenspiel noch einmal deutlich. Der Vortrag hatte den Titel: „Blick von außen – zur Perspektive von innen“

Gemeinsam wurden unter dem Gedanken „Wir sind Südtondern“ schon vieleThemen von Politik und Verwaltung bewegt, so z.B. der Breitbandausbau, das Hospiz, die Solidarität und Aktionen zum Erhalt des Klinikums NF mit Standort Niebüll usw.

„Wir sind Südtondern“ – ein Slogan, der sich zum „Gemeinschaftsmacher“ entwickelt hat und nun mit einem Logo – sozusagen als Corporate Identity noch weiter verbreitet und immer neu mit Inhalten gefüllt werden wird, so sind sich Dr. Sappert und Ingo Böhm einig, zumal es auch Parallelinteressen gibt und sich auch die Verwaltung mit immer neuen Herausforderungen und einer kontinuierlich steigenden Taktung in Themen und Arbeitsschwerpunkten wie z.B. Digitalisierung, interne Verfahrensabläufe, Optimierung der Verwaltung auseinandersetzen muss.

Mit immerhin 450 Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern und wachsenden berechtigten Anforderungen der Bevölkerung steht die Verwaltung stets vor einem Optimierungsprozess, so Dr. Sappert. Deshalb findet in der Verwaltung ein Entwicklungsprozess mit einem regelmäßig tagenden Entwicklungsteam unter Einbindung möglichst vieler Mitarbeitenden statt, das an den anstehenden Herausforderungen arbeitet und Weiterentwicklungen in den unterschiedlichsten Verwaltungsbereichen begleitet und nach vorne bringen soll. Dabei ist eine offene Beteiligungskultur für seine Verwaltung Dr. Sappert ausgesprochen wichtig, wie er anlässlich des Pressegespräches betont.

Weiterhin sind sich Amtsvorsteher Ingo Böhm und Amtsdirektor Dr. Wolfgang Sappert darin einig, dass die Stimme des Amtes Südtondern nach außen gegenüber dem Land verstärkt werden soll – „als gemeinsame Stimme“ „Wir sind Südtondern“ mit konkreten Vorschlägen und Projekten im Interesse der 40 000 Bürgerinnen und Bürgern im Land Schleswig-Holstein.

Gute Beispiele für ein gemeinsames Handeln konnten von Amtsvorsteher Ingo Böhm, der auch Bürgermeister der Gemeinde Bosbüll ist, konkret angeführt werden. So ist kürzlich von allen Gemeinden ein Vertrag zur gemeinsamen Kita-Finanzierung beschlossen worden, der einen finanziellen Ausgleich untereinander schaffen soll. Weitere Ideen zu diversen Themenbereichen im Hinblick auf Projekte und im Hinblick auf gegenseitige finanzielle, gemeinsame Entlastung sollen ebenso aus dem Gedanken „Wir sind Südtondern“ entwickelt werden, wie z.B. eine gemeinsame Energieversorgung, Wohnbaumaßnahmen incl. Mietwohnungsbau, Hochschulstandort etc.

Als nächste gemeinsame Veranstaltung zur Stärkung des Zusammenhalts in der Region ist für den 18. September 2022 eine Sternfahrt umweltfreundlich mit dem Fahrrad aus allen Gemeinden des Amtes Südtondern für „Jedermann / Jede Frau“ in den Augarten nach Leck geplant. Details dazu werden noch bekannt gegeben.
Als weitere Idee steht ein Öffentlichkeitswirksames Projekt mit Beteiligung der Schulen an unter dem Motto „Was verbinden jungen Menschen mit Südtondern?“.

„Wir sind Südtondern“ – so sind sich im Schulterschluss Amtsvorsteher und Amtsdirektor des Amtes Südondern einig - wird weiterhin eine lohnende, spannende und gewinnbringende Herausforderung, die für Alle gemeinsam viel Tat-und Ideenkraft fordert, aber im Ergebnis jetzt schon und in Zukunft zu einem klaren Mehrwert für die Region Südtondern in Gemeinsamkeit mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und politischen Vertreterinnen und Vertretern und der gesamten Bevölkerung führen wird.

„Wir sind Südtondern“ – wir machen uns weiter gemeinsam auf den Weg….

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