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Betreiben Sie ein Unternehmen oder Gewerbe im sogenannten Nichtfinanzsektor?
Allen Unternehmen, die zu den Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz (§ 2 GWG) gehören, sind besondere Sorgfaltspflichten auferlegt. Dazu gehört auch die Meldung von Verdachtsfällen. Wenn Sie feststellen oder den Verdacht haben, dass Ihr Geschäftspartner Sie für Transaktionen zur Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung missbraucht, müssen Sie dies unabhängig vom Wert des betroffenen Vermögensgegenstand oder der Transaktionshöhe unverzüglich der Zentralstelle für Transaktionsuntersuchungen - FIU - melden.
Über die Anzeige des Verdachts auf Geldwäsche müssen Sie schweigen. Sie dürfen Ihre Geschäfts- oder Vertragspartner keinesfalls davon informieren. Außerdem dürfen Sie die angetragene Transaktion erst durchführen, wenn

  • FIU oder Staatsanwaltschaft einer Freigabe der Transaktion zugestimmt haben oder der dritte Werktag nach Abgabetag Ihrer Verdachtsmeldung verstrichen ist, ohne dass eine Untersagungdurch FIU oder Staatsanwaltschaft erfolgt ist. Samstage gelten nicht als Werktage.