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Niederschrift
über den öffentlichen Teil der 18. Sitzung
des Ausschusses für Bau und Verkehr
am Dienstag, 25. Februar 2020
 

Sitzungsort: großer Sitzungssaal, Marktstraße 12, Niebüll
Sitzungsdauer: 19:30 bis 20:20 Uhr
 
Anwesend sind:
 

Vorsitzender
Holger Jessen
 
Mitglied des Gremiums
Anja Cornils
stellvertretende Vorsitzende
Mitglied des Gremiums
Reinhard Abel
 
Mitglied des Gremiums
Bert Bruhn
 
Mitglied des Gremiums
Roger Hoffmann
 
Mitglied des Gremiums
Lorenz Jessen
bürgerliches Mitglied
Mitglied des Gremiums
Rolf Dieter Oster
 
Mitglied des Gremiums
Johanna-Maria Rostalski
bürgerliches Mitglied
Mitglied des Gremiums
Bettina Sprengel
 

 
 
Ferner:
 

Bürgermeister
Wilfried Bockholt
 
 
Riccardo Morabito
Kinder- und Jugendbeirat
 
Frauke Rörden-Prang
Seniorenbeirat
  Jana Petersen Mitarbeiterin der Verwaltung - zugleich als Schriftführerin

 

 
 
Zu dieser Sitzung wurde ordnungsgemäß mit folgender Tagesordnung eingeladen:
 

 
Öffentlicher Teil -
1.
Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2.
Tagesordnung
2.a.
Entscheidung über Dringlichkeitsvorlagen und -anträge
2.b.
Beschluss über die evtl. Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten
3.
Einwohnerfragestunde
4.
Beratung und Beschlussfassung über eine Erneuerung des Stadiongebäudes Jahnstraße

 

 

1.
Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit          
 

 

Ausschussvorsitzende/r Holger Jessen begrüßt die Erschienenen und stellt fest, dass die Versammlung beschlussfähig ist.

 
 
 
 

2.a.
Entscheidung über Dringlichkeitsvorlagen und -anträge            
 

 

Es werden keine Dringlichkeitsanträge bzw. Anträge auf Änderung der Tagesordnung gestellt.
 

 

2.b.
Beschluss über die evtl. Nichtöffentlichkeit von Tagesordnungspunkten            
 

 

Es erfolgt keine Beschlussfassung, alle Tagesordnungspunkte werden öffentlich beraten.
 

 

3.
Einwohnerfragestunde            
 

 

Es erfolgen keine Wortmeldungen.

 
 

4.
Beratung und Beschlussfassung über eine Erneuerung des Stadiongebäudes Jahnstraße            
 

 

Beschluss:
 
Nach ausführlicher Erläuterung und Meinungsaustausch spricht sich der Ausschuss für das als Version 5.3. vorgestellte Konzept (Anlage) aus. Dieses sieht eine Doppelnutzung des Gebäudes mit einem öffentlichen und einem funktionalen Bereich des TSV RWN vor. Die vorgeschlagene Ausgestaltung des Gebäudes und des Daches wird angenommen.
 
Darüber hinaus ist zu klären, ob eine Erweiterung des Veranstaltungsbereiches um etwa 3-4 m (für bis zu 100 Personen) und die Installation einer Ausgabeküche erfolgen kann, um den öffenlichen Bereich noch attraktiver zu gestalten. Außerdem soll ein Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt werden.
 
Ziel ist es, den technischen Förderantrag im März 2020 zu stellen. Das heißt, dass die bauantragsreifen Unterlagen vorliegen müssen.
 
 

Abstimmungsergebnis: einstimmig

     

 

Beratung:
 
Zu Beginn der Ausschusssitzung wurde eine Begehung des Sportlerheimes in der Jahnstraße durchgeführt. Dabei wurden die aktuell vorliegenden Probleme mit der Heizungsanlage und deren mögliche Übergangslösung zur Sprache gebracht. Für die Bauphase kommt nach Abriss des alten Gebäudeteils ggf. eine Containerlösung in Frage. Für die Ermittlung der damit verbundenen Kosten muss im Vorwege eine Klärung des Bedarfs mit dem TSV erfolgen.
 
Herr Oliver Jensen (Architekturbüro Limbrecht/Jensen/Rudolph) stellt den aktuellsten und mit dem TSV abgestimmten Bauentwurf vor. Geplant ist ein Zweckgebäude mit einem Vereinsbereich (415m²) und einem öffentlichen Bereich für Niebüller Bürger (290m²). Da ein Teil des alten Gebäudes erhalten bleibt ergibt sich durch den Neubau von 460m² eine Gesamtfläche von 515m².
Für die Ausgestaltung wurde eine eingeschossige Bauweise gewählt, die sich harmonisch in die vorhandene Wohnbebauung einfügt. Das Dachgeschoss erhält Lichtschächte für eine optimale Beleuchtung, bleibt aber ansonsten unausgebaut. Ggf. kann der Raum für notwendige Lüftungsanlagen genutzt werden. Die Fassade des Gebäudes soll mit Lärchenholz verkleidet werden. Dies ist eine nachhaltige und kostengünstige Lösung, die keines Pflegeaufwandes bedarf.
Im Außenbereich sind Fahrradstellplätze und Parkplätze geplant. Die Erweiterung der Terrasse im öffentlichen Bereich kann im weiteren Verfahren noch eingeplant werden.
Die auf dem Dach des aktuellen Gebäudes installierte PV-Anlage ist verpachtet. Eigentümer, Abbau der Anlage und Umgang mit dem Ausfall der Einspeisevergütung müssen über den Vorstand des TSV recherchiert werden. Die zusätzliche Solarthermieanlage kann auch am neuen Gebäude für die Brauchwassererwärmung genutzt werden.
Bei der Gestaltung des Innenraumes ist ein Raum geplant, der für Teambesprechungen, als Erste-Hilfe-Raum und/oder Büro genutzt werden kann. Darüber hinaus ist auch eine Benutzung für den Kartenverkauf in der Wintersaison denkbar.
Im Veranstaltungsbereich wird im Sinne eines Gemeindehauses eine zusätzliche Ausgabeküche für notwendig gehalten. Die Planung kann dahingehend problemlos angepasst werden.
Das gesamte Bauvorhaben soll barrierefrei gestaltet werden. Dies wird in der Planung ebenfalls berücksichtigt.
 

Auszug
zur Erledigung an:
FB 3
zur Kenntnis an:
 

 
 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schließt Ausschussvorsitzender Jessen um 20:20 Uhr die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bau und Verkehr.
 
 
 
 
 
 
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Ausschussvorsitzender Schriftführerin    

 

 


Dokumente: