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Menschen mit Behinderungen können zur Sicherstellung des Lebensunterhalts ein Ausbildungsgeld bei der Agentur für Arbeit beantragen, wenn die Agentur für Arbeit der zuständige Rehabilitationsträger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ist und Sie

  • erstmalig eine Berufsausbildung absolvieren oder
  • an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme einschließlich einer Grundausbildung teilnehmen oder
  • eine individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung nach § 38a Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (Unterstützte Beschäftigung) durchlaufen oder
  • sich im Eingangsverfahren oder im Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen befinden.

Die Höhe des Ausbildungsgeldes hängt vom Bedarfssatz des Ausbildungsgeldes und vom anzurechnenden Einkommen (nur bei beruflicher Ausbildung) ab.